Hoffnungsweg

Jedes Paradies hat eine Quelle der Erkenntnis
Aus jeder Hölle führt ein Weg hinaus
Alles trägt seinen Widerspruch in sich
Ob Himmel oder Hölle
Der Weg kann nur beginnen
Wenn es das Wissen um ihn gibt
Von Himmel zur Hölle taumelnd
Und manchmal auch wieder zurück
Oder in beiden zugleich
Ob Himmel oder Hölle
Auch ein Kreislauf ist nicht für ewig
Was bleibt ist der Weg
Ein Weg der dich in mein Land führt
Wo Träume schutzlos wie die Weiden stehen
Ein Wind aus Norden wird dich umfangen
Verweilend bleibst du stehen
Und im undurchdringlichen Nebelmoor
Wird deine Hoffnung zum Gebet
Der Nebel gibt die Sonne frei
Die sich mit dem Nass vermählt
Und in den Farben des Regenbogens
Wirst du mich erkennen
Es verbindet sich mit dir ein Geist
Der dich in höhere Sphären weist
Ich bin die Farbe ohne Makel
Dein Orakel und Naturgesetz
Ich bin was du nur einmal findest
Das Glied was Magie mit Wissenschaft verbindet
Das Grau deines Alltags hat mich nicht erschaffen
Denn ich bin die Farbe des Regenbogens
Ich weiß es wird dir gefallen
Du magst ruhig weiter mein Land durchschreiten
Hier und dort auch gern verweilen
Doch tausend Gründe lächeln tief
Wispern dir im Lächeln zu
Du kannst mich nicht begleiten
Doch tröste dich, denn:
Alle Sterne folgen dem Wanderer
Jeder Regen folgt dem Durstigen
Alle Winde folgen dem Hungrigen
So iss mich aus meiner Hand
Empfange mich in dir
Und wenn du deinen Weg weitergehst
Schau dich dreimal um
Es folgt dir Stern, Regen, Wind
Und du spürst die Hoffnung sich in dir regen ....
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